Makler Provision in Österreich 2026
Seit der FORG-Reform gibt es klare gesetzliche Grenzen für Maklerprovisionen in Österreich. Wer zahlt was — und was ist dabei zu beachten?
Provision beim Immobilienkauf
Beim Kauf einer Immobilie gilt in Österreich: max. 3 % des Kaufpreises + 20 % MwSt pro Seite. Bei 400.000 € zahlt jede Seite maximal 14.400 € brutto. Die Provision wird nur fällig, wenn der Kaufvertrag tatsächlich abgeschlossen wird (Erfolgsprinzip).
Provision bei der Miete (FORG-Reform 2023)
Für Mietwohnungen gilt seit 2023 das vollständige Bestellerprinzip: Die Maklerprovision zahlt ausschließlich derjenige, der den Makler beauftragt hat. Mieter zahlen keine Provision mehr. Höchstgrenze: 2 Monatsmieten netto + MwSt.
Was leistet ein Makler konkret?
- Marktgerechte Preisfindung
- Professionelle Exposé-Erstellung und Fotografie
- Insertion auf allen relevanten Portalen
- Interessenten-Qualifizierung und Besichtigungen
- Kaufpreisverhandlung
- Koordination von Vertrag, Notar, Treuhänder
- Übergabe und Protokoll
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist die Makler-Provision in Österreich?
Beim Kauf maximal 3 % + MwSt pro Seite. Bei Mietwohnungen zahlt seit der FORG-Reform 2023 nur der Auftraggeber bis zu 2 Monatsmieten + MwSt.
Zahlen Käufer in Österreich noch Maklergebühren?
Bei Mietwohnungen nicht mehr. Beim Kauf können Käufer je nach Vereinbarung noch bis zu 3 % + MwSt zahlen.
Wann wird die Maklerprovision fällig?
Die Provision wird ausschließlich bei erfolgreichem Abschluss fällig — sogenanntes Erfolgsprinzip.
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