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Methodik & PreisCheck — so rechnen wir

wertradar sagt zu jedem Angebot, ob der Preis im regionalen Marktvergleich fair, günstig oder hoch ist. Diese Seite legt offen, wie diese Einordnung zustande kommt — damit jede Zahl nachvollziehbar bleibt und nicht aus dem Bauchgefühl stammt.

1. Datenbasis

Grundlage sind die aktuell aktiven Inserate, die wir österreichweit plattformübergreifend bündeln (Partner-Feeds mit Zustimmung sowie öffentlich verfügbare Eckdaten von Fremdportalen, jeweils mit Link zur Originalquelle). Für jedes Objekt mit Preis und Fläche berechnen wir den Quadratmeterpreis (€/m²). Unplausible Werte (z. B. €/m² unter 100 oder über 40.000, oder offensichtlich falsch erfasste Flächen) werden vor der Berechnung aussortiert.

2. Der regionale Marktwert (Median-€/m²)

Je Region und Objektkategorie (Kauf/Miete, Wohnung/Haus) bilden wir den Median des €/m² — den mittleren Wert, bei dem die Hälfte der Angebote darüber und die Hälfte darunter liegt. Der Median ist gegenüber dem Durchschnitt bewusst robuster: einzelne Luxus- oder Ausreißer-Inserate verzerren ihn nicht. Wir geben zusätzlich die Preisspanne (Minimum–Maximum) und die zugrunde liegende Anzahl der Angebote aus, damit die Verlässlichkeit der Kennzahl sichtbar ist.

3. Die PreisCheck-Einordnung

Den €/m² eines konkreten Angebots vergleichen wir mit dem regionalen Median und drücken die prozentuale Abweichung aus. Daraus ergibt sich eine einfache, einheitliche Einordnung:

Maßgeblich ist immer die passende Vergleichsgruppe (gleiche Region, gleiche Kategorie, gleicher Deal-Typ) — eine Mietwohnung wird nie mit einem Kaufhaus verglichen.

4. Aktualität

Die Daten werden täglich neu eingelesen und neu berechnet. Jede Auswertung trägt einen sichtbaren Stand. Ausgelaufene Inserate fallen aus der Berechnung heraus, neue fließen automatisch ein — die Marktkennzahlen bleiben so laufend aktuell.

5. Mindestmenge (kein Thin-Content, keine Zufallszahlen)

Eine Markteinordnung erzeugen wir nur, wenn je Vergleichsgruppe genügend Angebote vorliegen. Ist die Datengrundlage zu dünn, zeigen wir bewusst keine belastbare Kennzahl an, statt eine statistisch wertlose Zahl zu erfinden.

6. Grenzen des PreisChecks

Der PreisCheck ist eine automatisierte, statistische und unverbindliche Einordnung des Angebotspreises gegenüber dem regionalen Marktdurchschnitt. Er ist kein Verkehrswertgutachten und keine Aussage über die Seriosität eines Anbieters. Ein als „über dem Schnitt" markierter Preis kann durch Lage, Ausstattung, Zustand oder Erstbezug sachlich voll gerechtfertigt sein. Der PreisCheck ersetzt keine individuelle Bewertung — er gibt einen schnellen, ehrlichen ersten Anhaltspunkt. Details in der Haftungserklärung; Datenherkunft und Rechtsgrundlage unter Warum wertradar.

Bewertung und Verkauf AT / DE / CH

Die neue Bewertungsdatenbasis trennt Land, Verwaltungseinheit, Objektart, Kauf/Miete, Währung und Flächenbasis. Deutschland und Österreich: EUR; Schweiz: CHF. Median ab 20, Quartile ab 30 bereinigten Angeboten. Höchstens 14 Tage seit letzter Beobachtung. Sonderrechte und unplausible Flächen sind ausgeschlossen; exakte quellenübergreifende Fingerprints werden dedupliziert. Unbekannte Merkmale bleiben unbekannt.

Jede Bewertungsseite zeigt ihre Datenversion, Quellen, Ausschlüsse und einen passenden JSON-Download. Angebotspreise sind keine Transaktionspreise.

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